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SEO für Amazon – Eigener Online Shop vs. Amazon-Marktplatz

Amazon repräsentiert nicht nur um den weltgrößten Onlineshop, sondern ist laut dem Online-Marketingportal „Alexa.com“ eine der meistgeklickten Websites (hinter Google, Youtube und Facebook). Was den Online-Marktplatz allerdings nicht davon entbindet, sich nach den Gesetzen des Marktes – und der Suchmaschinen – zu richten. Sämtliche Webseiten wollen nun einmal indexiert und bestmöglich positioniert werden, um innerhalb des gigantischen Angebots die Spreu vom Weizen zu trennen.

Was unterscheidet Google von Jeff Bozos´s Imperium?

Nachstehende Aufstellung bringt es auf den Punkt.

Google:

Informationsbedürfnisse werden befriedigt und dies hat Tradition. Denn im World Wide Web kursieren aktuell mehrere Milliarden Dokumente samt entsprechender Verlinkungen. Daher unterhält Google weltweit über 200 Rechenzentren mit einer Gesamtkapazität von etwa 500.000 Servern. Ziemlich komplexe Sache also. Dazu kommt, dass jeder neue Webinhalt – und sei er aus Google-Sicht der weltweiten Publikation noch so „unwürdig“ – nach dem Prinzip der dezentralen Datenhaltung blitzschnell auf jeden der 500.000 Server, die weltweit zur Verfügung stehen, kopiert wird.

Und das ist gut so, denn sonst müssten wir – so wir etwa die Webseite eines australischen Anbieters aufrufen – die Kosten der Datenbereitstellung von Australien nach Deutschland bezahlen. Natürlich verfolgt Google dabei ein Geschäftsmodell. Eine Community entsteht, ein „Wir-Erlebnis“ wird geschaffen, Google möchte als Helfer auftreten. Der „Webmaster“ der ersten Stunde bietet somit – wohl nicht ganz uneigennützig — neben seiner Erfahrung auch diverse Tools & Tricks an, um Anwendern sowohl zu einem professionellen Internet-Auftritt als auch zu einem wirksamen Monitoring & Reporting der eigenen Online-Marketing-Aktivitäten zu verhelfen.

Amazon:

Während Google seine Anhänger getreu dem Motto: „der Weg ist das Ziel“ auf eine anregende Suche durch die Weiten des World Wide Web schickt, setzt der Online-Vollsortimenter auf beinharte Fakten. Die Verkaufszahlen zählen – punktum! Somit müssen gelernte SEO-Experten grundlegend umdenken, wollen Sie Beratungsleistungen bieten, die Online-Händler in die Lage versetzen, innerhalb der amazonischen Suchmaschine hervorragend zu ranken. Linkbuilding und Unique Content sind hier nicht die primären Rankingfaktoren – andere Kriterien sind gefragt, um gute Verkaufszahlen zu erreichen.

Amazon SEO – nicht alles ist Gold, was glänzt

Kein Vorteil, ohne Nachteil, dieser Grundsatz gilt auch für die Suchmaschinenoptimierung des Online-Riesen. Denn diese stellt derzeit noch aufreibende Pionierarbeit dar, das zur Verfügung stehende Datenmaterial ist begrenzt und A/B-Spittests sind aktuell überhaupt nicht möglich. Im Katalogsystem „Seller Central“ des Imperiums von Jeff Bozos können Page Views und Conversion Rates nicht ohne Weiteres eingesehen werden, dazu ist jeweils ein Report-Download notwendig.

Um Vergleichswerte zu erhalten, müssen die Daten in Excel-Sheets übertragen werden, was ein funktionierendes Controlling erschwert und zur mühevollen Handarbeit macht. Effektives Monitoring & Reporting wird auf diese Weise zur schweißtreibenden Angelegenheit, wodurch Erkenntnisse, die auf Basis dieser Auswertungen gewonnen werden könnten, lediglich verspätet oder im Extremfall überhaupt nicht zur Verfügung stehen.

Online-Marketing Experten sehen dies als momentan bestehende Kinderkrankheiten an, man geht davon aus, dass der Online-Profi sowohl das Conversion-Tracking als auch das Monitoring & Reporting wesentlicher marketingstrategischer Vorgänge bald in den Griff bekommt und damit Tools zur Verfügung stellen wird, die eine tagesaktuelle Auswertung erzielter Conversions und getätigter Klick-Raten ermöglichen.

 

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